Pressemeldungen

Ich bedanke mich besonders bei der Mitteldeutschen Zeitung,

deren Journalisten und freien  Journalisten, die bereits seit mehreren Jahren über mich berichten

 

Buch über Darmkrebs-Schicksal Gefühl von Ausgeliefertsein

 

Text und Foto von;                                                                                                                                                                  Ute Otto

Wir treffen Wolfgang Ladewig im Pflegebett an. Es steht im Erdgeschoss des Hauses, seine Frau hat in den Raum, einst Wohnzimmer mit offener Küche, noch das Schlafzimmer integriert. Der einst so agile 66-Jährige, der in Elster als Fährmann gearbeitet und ehrenamtlich den Bücherclub der Grundschule betreut hat, ist zu 100 Prozent schwerbehindert und auf Pflege angewiesen.

Achteinhalb Monate hat Wolfgang Ladewig in Kliniken verbracht, davon 81 Tage auf der Intensivstation. Fast 60 Operationen hat er über sich ergehen lassen müssen. 59 Diagnosen wurden gestellt,

Immer wieder ist er dem Tod von der Schippe gesprungen. Sein Leiden, das mit der Diagnose Enddarmkrebs begann, hat der Hobby-Schriftsteller in einem Buch verarbeitet: "Der FINALEN ENDLÖSUNG ausgeliefert".

Was in dem Titel so martialisch klingt, ist keine Erfindung des Autors: „Das hat ein Arzt an meinem Krankenbett so gesagt - bis Ende des Jahres wolle man die finale Endlösung geschafft haben“, erzählt Ladewig. Gemeint war damit eine bestimmte Operation. Durch sie sollte der Körper halbwegs funktionsfähig werden.

Ladewig erzählt in seinem Buch nicht von der Krankheit an sich, sondern vom Ausgeliefertsein. Ausgeliefert an Ärzte, die zwar ihr Fach verstehen mögen, denen es aber an Zeit oder Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit fehlt, die sich Patienten und deren Angehörigen gegenüber gedanken-, respektlos und außerdem arrogant verhalten hätten.

Regelrecht Angst habe er gehabt vor einzelnen Pflegekräften und Physiotherapeuten ohne jegliches Einfühlungsvermögen an ihm herumhantiert, sich dabei um Schmerzen nicht geschert, ihn stattdessen mit Schnüren und Mullbinden fixiert hätten. Auch seien Bedürfnisse, wie etwa nach Befeuchten der völlig ausgetrockneten Lippen, einfach ignoriert worden.

Dabei hatte er es noch gut. Seine Frau Andrea, „mein Engel“ wie er sie im Buch nennt, durfte auf der Intensivstation an seiner Seite bleiben, auch nachts. Nicht alle Pflegekräfte schienen dankbar dafür, dass sie ihnen Arbeit abgenommen hat, und hätten ihn das spüren lassen, wenn seine Frau auf Arbeit war.

Man muss sich vorstellen, der Mann liegt in seinem Blut, das ihm aus dem Bauch und anderen Körperöffnungen fließt und muss sich von der herbeigerufenen Schwester Geschimpfe anhören, was er „für eine Sauerei“ veranstaltet habe. „Es soll keine Anklage sein“, sagt Ladewig.

„Die Mehrheit der Schwestern und Pfleger macht einen guten Job. Es sind Einzelne, die meines Erachtens in diesem Beruf nichts zu suchen haben.“ Das, was seiner Meinung nach falsch läuft, sei symptomatisch für ein krankes Gesundheitssystem, in dem der Patient nur als Kostenfaktor gesehen wird. Der Elsteraner sieht aber auch gesetzliche Bestimmungen verletzt.

Seine Frau sei nach der ersten OP gerichtlich zum Betreuer bestellt worden und doch habe sie nicht alle Auskünfte erhalten. Die einzige Einwilligung zur OP habe er selbst noch unterschrieben. Die von ihm ausgefüllten Aufklärungsbögen habe sich offenbar kein Arzt noch mal angesehen. Dort hatte Ladewig angegeben, dass er zuvor einen Herzinfarkt hatte und Blutgerinnungshemmer nimmt und zudem an einer angeborene Schwellung innerer Organe leidet.

Ansonsten wäre, meint er, bezüglich der Darmkrebs-OP, die mehr oder weniger ein Routineeingriff sein sollte, möglicherweise eine andere Entscheidung getroffen worden und ihm alles Nachfolgende erspart geblieben. Dass er dieses Buch schreiben würde, habe er in den Kliniken immer wieder angekündigt.

Ladewig hat ein humorvolles Wesen, mit dem er manches überspielt. „Die haben gezweifelt, ob ich noch richtig im Kopf bin, nach vielen Narkosen soll es ja zu Verwirrungszuständen kommen.“ Er packte seine Geschichte in den Rahmen eines Selbsthilfegruppen-Gespräches.

„Als es fertig war, ist eine Riesen-Last von meinen Schultern gefallen“, sagt er. Aber die Realität bleibt: Obwohl er „ab Brusthöhe aufwärts“ wie er selbst sagt, keinen leidenden Eindruck macht, ist es offen, ob Wolfgang Ladewig jemals wieder aufstehen kann.

Das Buch ist auch eine Hommage an seine Frau, an die und bedingungslose und gegenseitige Liebe. „Nur so konnte ich Gevatter Tod immer wieder entkommen.“ Nachdem er zwischen Wachsein und Halluzination geflüstert hatte: „Ich kann nicht mehr“, schrieb sie ihm einen Brief. Dass sie es verstehen würde, wenn er geht, ihn aber liebe bis in den Tod.

 

Sie haben viel miteinander geweint in dieser Zeit. Andrea Ladewig hat das so sehr geprägt, dass sie sich beruflich neu orientierte. Seit Januar arbeitet die 54-Jährige beim Augustinuswerk als Betreuerin in der Pflege. Sie weiß, was Schwerstkranke vor allem brauchen: Zuwendung.


Kinderbuch

Schriftsteller-Lesung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Foto von;                          Evelyne Jochade

 

Schriftsteller-Lesung      im Seydaer Amtshaus   wo Wolfgang W. Ladewig über die Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elster/Seyda -

                         Dass ein Mann über die Liebe schreibt, muss nicht verwundern. Man denke nur an Goethe, Schiller und nun getrost auch an Wolfgang W. Ladewig. Nur sind die Akteure in seinem neuesten Werk „Die vier Jahreszeiten der Liebe“ keinesfalls erfunden, sondern er hat sie ganz lebendig vor sich gehabt, sie zunächst beobachtet, ausgefragt und über einen längeren Zeitraum zu ihnen Kontakt gehalten. So ist eine Art Dokumentation entstanden, die wieder bestätigt, dass das Leben immer noch die spannendsten Geschichten schreibt. Davon konnten sich die Gäste der Schriftsteller-Lesung im Seydaer Amtshaus überzeugen.

Die Geschichten stehen für sich und sind doch irgendwie im Buch miteinander verwoben. So die von Fritz und Erna, den beiden alten Leuten, die Händchen haltend, ein Café betraten und sich mit dem Autor in einen Plausch über ihr Leben und ihre Liebe einließen. Freimütig beantworteten sie dessen Fragen zur Liebe im Alter. Liebe, so die Zwei, sei vor allem das Vertrauen ineinander und das Gefühl, dass der Partner immer an deiner Seite ist, selbst wenn er mal nicht da sei.

Als Gegenstück zur trauten Zweisamkeit beschrieb Ladewig einen gewissen Hubert, der alle Hoffnung auf eine neue Liebe aufgegeben hatte. Kaum Zeit, an die Liebe zu denken, hatte wohl auch die junge Mutter, der Ladewig am Berliner Hauptbahnhof half. Als die zwei Kinder und eine Menge Gepäck im Abteil verstaut waren, kam ihr Ehemann mit zwei Bierflaschen in der Hand dazu. Liebe schien dieser Mann nicht zu kennen und seine Frau erwartete diese nach zu vielen Enttäuschungen wie es schien, von ihm nicht mehr. Dennoch entschuldigte sie sein Tun und wollte nicht wahrhaben, dass ihre Liebe im eisigen Winter angekommen war.

 Der Autor, der die Stadien einer Liebe mit den Jahreszeiten vergleicht, erntete in Seyda große Zustimmung. Zumal hier viele ältere Zuhörer saßen, die einen großen Erfahrungsschatz in Sachen Liebe und Partnerschaft mitbrachten. Eine Frage stellte Ladewig am Ende der Lesung noch in den Raum: Warum lassen wir unsere eigenen Wünsche eintrocknen und absterben und teilen sie unserem Partner nicht mit? Letztlich entscheidet jeder selbst darüber, in welcher Jahreszeit der Liebe er lebt. (mz)

Pinki & Panki

Elster -

Immer in Reichweite, auf einem fahrbaren Schreibtisch, steht der von Wolfgang W. Ladewig, damit er, sobald ihn die Muse küsst und es die Gesundheit zulässt, die Geschichten rund um die frechen kleinen Helden seiner Bücher aufschreiben kann. Die Welt des ehemaligen Fährmannes von Elster ist klein geworden. Sie besteht aus seinem Bett, allem, was er in Armeslänge ergreifen kann, seiner Frau Andrea und den fantastischen Geschichten der Eichhörnchengeschwister Pinki und Panki.

Diese Buchhelden sind sein Fenster zur Welt da draußen, wie er sagt. Mit ihnen geht er auf Reisen, so schickte er sie im dritten Band mit einem Freundschaftszug einmal rund um die Welt.

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Wie es begann

Dass die putzigen Tierchen einmal so wichtig für ihn werden würden, hätte er im Sommer 2016 nicht gedacht. Damals lud Markus Stolle, der Vorsitzende des Heimatvereines von Seyda, ihn zu einer Lesung ins Amtshaus ein. Zwar hatte Ladewig bereits einige Bücher veröffentlicht, allerdings ausschließlich für Erwachsene. Nach der Lesung fragte Stolle, ob er sich vorstellen könne, eine Weihnachtsgeschichte für Kinder vorzulesen. Der studierte Erzieher sagte sofort zu.

„Ich konnte mich nicht recht für eine Geschichte entscheiden und irgendwann packte mich die schriftstellerische Ehre, eine eigene Geschichte zu erzählen“, erinnert sich Ladewig.

Er hatte von zwei Eichhörnchen geträumt, die am Nordpol lebten. Der eine arbeitete beim Weihnachtsmann und der andere bei Väterchen Frost. So wurden Pinki und Panki geboren. Die kurze Geschichte kam so gut an, dass die Eheleute Ladewig entschieden, daraus ein richtiges Buch zu machen. Ladewig wollte, dass sein Buch zum Lesen, Malen und Hören ist und so mehrere Sinne seiner kleinen Leser anspricht.

Gerade die Bilder waren bei den Kindern sehr beliebt. Allerdings waren die Lizenzbilder für Andrea Ladewig nicht individuell genug, sie passten einfach nicht zu den Beschreibungen im Buch. Die Eheleute suchten und fanden passende Figuren auf der Internetseite des Naturschutzbundes, nach deren Vorbild Andrea Ladewig die Ausmalbilder zeichnete.

Für die zweite Geschichte hatte der Autor mit den Schülern der Grundschule Elster, wo er einen Buch-Klub leitete, kundige und kritische Testleser gefunden. Seine kleinen, kuscheligen Protagonisten waren so beliebt, dass sie zu den Maskottchen des Klubs avancierten.

Bevor jedoch das dritte Abenteuer erscheinen konnte, erkrankte der Autor so schwer, dass er seinen geliebten Buch-Klub und zunächst auch das Schreiben aufgeben musste. „In der Reha schenkte mir meine Frau einen selbstgemachten Adventskalender, für den die Kinder vom Buch-Klub kleine Briefe geschrieben hatten. Da wusste ich, ich würde eine neue Geschichte schreiben.“ Dieses Ziel wurde zum Lebensinhalt.

Die Inspiration, für den vor einigen Wochen erschienenen dritten Teil kam während des letzten Krankenhausaufenthaltes im Herbst 2018. Doch erst im Frühjahr dieses Jahres fand er endlich die nötige Kraft, die Geschichte niederzuschreiben. „Ich kann seine Tagesverfassung daran ablesen, ob er schreibt oder nicht“, erklärte Andrea Ladewig, die ihren bettlägerigen Ehemann pflegt.

Enkel wird Testleser

Heute ist sie vor allem Fotografin, nach den Anweisungen ihres Mannes setzt sie die Figuren in Szene. „Er hat die Ideen und ich muss mich dann mit den kleinen Diven herumschlagen“, sagt Andrea Ladewig, die die Kostüme für die kaum handgroßen Figuren fertigt und viele Positionen nur mit Angelschnur und Geduld hinbekommt.

Für das vierte Buch gibt es wieder einen kleinen Testleser, der Enkel einer Bekannten aus Magdeburg. Der neunjährige Tim bekommt immer die neusten Seiten und gibt dann sein Feedback. Seine Belohnung ist das erste druckfertige Exemplar, das Ladewigs im Eigenverlag und Vertrieb veröffentlichen. Mittlerweile gibt es bereits Vorbestellungen bis aus Sachsen und Berlin. (mz)

Wie es begann

Dass die putzigen Tierchen einmal so wichtig für ihn werden würden, hätte er im Sommer 2016 nicht gedacht. Damals lud Markus Stolle, der Vorsitzende des Heimatvereines von Seyda, ihn zu einer Lesung ins Amtshaus ein. Zwar hatte Ladewig bereits einige Bücher veröffentlicht, allerdings ausschließlich für Erwachsene. Nach der Lesung fragte Stolle, ob er sich vorstellen könne, eine Weihnachtsgeschichte für Kinder vorzulesen. Der studierte Erzieher sagte sofort zu.

„Ich konnte mich nicht recht für eine Geschichte entscheiden und irgendwann packte mich die schriftstellerische Ehre, eine eigene Geschichte zu erzählen“, erinnert sich Ladewig.

Er hatte von zwei Eichhörnchen geträumt, die am Nordpol lebten. Der eine arbeitete beim Weihnachtsmann und der andere bei Väterchen Frost. So wurden Pinki und Panki geboren. Die kurze Geschichte kam so gut an, dass die Eheleute Ladewig entschieden, daraus ein richtiges Buch zu machen. Ladewig wollte, dass sein Buch zum Lesen, Malen und Hören ist und so mehrere Sinne seiner kleinen Leser anspricht.

Gerade die Bilder waren bei den Kindern sehr beliebt. Allerdings waren die  für Andrea Ladewig nicht individuell genug, sie passten einfach nicht zu den Beschreibungen im Buch. Die Eheleute suchten und fanden passende Figuren auf der Internetseite des Naturschutzbundes, nach deren Vorbild Andrea Ladewig die Ausmalbilder zeichnete.

Für die zweite Geschichte hatte der Autor mit den Schülern der Grundschule Elster, wo er einen Buch-Klub leitete, kundige und kritische Testleser gefunden. Seine kleinen, kuscheligen Protagonisten waren so beliebt, dass sie zu den Maskottchen des Klubs avancierten.

Bevor jedoch das dritte Abenteuer erscheinen konnte, erkrankte der Autor so schwer, dass er seinen geliebten Buch-Klub und zunächst auch das Schreiben aufgeben musste. „In der Reha schenkte mir meine Frau einen selbstgemachten Adventskalender, für den die Kinder vom Buch-Klub kleine Briefe geschrieben hatten. Da wusste ich, ich würde eine neue Geschichte schreiben.“ Dieses Ziel wurde zum Lebensinhalt.

Die Inspiration, für den vor einigen Wochen erschienenen dritten Teil kam während des letzten Krankenhausaufenthaltes im Herbst 2018. Doch erst im Frühjahr dieses Jahres fand er endlich die nötige Kraft, die Geschichte niederzuschreiben. „Ich kann seine Tagesverfassung daran ablesen, ob er schreibt oder nicht“, erklärte Andrea Ladewig, die ihren bettlägerigen Ehemann pflegt.

Enkel wird Testleser

Heute ist sie vor allem Fotografin, nach den Anweisungen ihres Mannes setzt sie die Figuren in Szene. „Er hat die Ideen und ich muss mich dann mit den kleinen Diven herumschlagen“, sagt Andrea Ladewig, die die Kostüme für die kaum handgroßen Figuren fertigt und viele Positionen nur mit Angelschnur und Geduld hinbekommt.

Für das vierte Buch gibt es wieder einen kleinen Testleser, der Enkel einer Bekannten aus Magdeburg. Der neunjährige Tim bekommt immer die neusten Seiten und gibt dann sein Feedback. Seine Belohnung ist das erste druckfertige Exemplar, das Ladewigs im Eigenverlag und Vertrieb veröffentlichen. Mittlerweile gibt es bereits Vorbestellungen bis aus Sachsen und Berlin. (mz)



Buch-Neuerscheinung Grundschüler als Testleser von „Pinki und Panki“

 

Von  Gaby Zahn

Elster -

Mit Pinki und Panki“, den beiden Eichhörnchen als Nüsse knackenden Titelhelden seines ersten Kinderbuchs hat Wolfgang W. Ladewig zu Weihnachten voll gepunktet. Wenige Wochen vor dem Osterfest erzählt der Elsteraner Autor nun in seinem neuen Band, wie es nach dem Winter mit den putzigen Kerlen und ihren Freunden weitergeht.

Das Beste: Mädchen und Jungen aus der zweiten und dritten Klasse der Grundschule „Elbkinderland“ haben als Testleser fungiert. „Ich habe ihre Hinweise und Wünsche in das Manuskript eingearbeitet. Dabei vertraue ich darauf, dass alle Kinder sich eine friedliche Welt wünschen, in der sich alle Lebewesen wohl fühlen und ihren Platz finden“, lässt er wissen.Antrag erfolgreich

Schulleiterin Yvonne Höhne freut sich über das Interesse ihrer Schützlinge am Lesestoff und verrät: „Weil wir literarische Begegnungen in unserem Haus noch mehr fördern wollen, haben wir uns bei der bundesweiten ,Stiftung Lesen’ für die Einrichtung eines Leseclubs beworben. Kürzlich kam die Zustimmung. Wir sind überglücklich!“

Als lokaler Vertragspartner fungiert die Stadtbibliothek Zahna-Elster mit ihren beiden Bibliothekarinnen. Zudem konnte Wolfgang W. Ladewig als ehrenamtlicher Mitarbeiter gewonnen werden. „Ich merke, wie begeistert unsere Schüler von den gemeinsamen Lesestunden sind. Ladewig hat dafür auch unsere neue interaktive Tafel genutzt. Das gefällt seinem Publikum“, so Yvonne Höhne.

Für den Leseclub seien bereits fünf Kisten Bücher, CD-Player und sowie drei urige Sitzsäcke eingetroffen. „Wir bekommen von der Stiftung eine Komplettausstattung an Büchern und Mobiliar. Nur die Regale fehlen uns noch, dann wird der Leseclub offiziell eröffnet“, informiert Yvonne Höhne. Wenn alles klappt, könnte das noch Ende März passieren.

Fest steht: „Pinki“ und „Panki“ werden mit dabei sein, und gewiss auch ein Vogel mit großen orangeroten Augen und Federohren. Es ist der Uhu namens „Bubo“. Mit ihm schließen die Eichhörnchen-Geschwister Freundschaft, obwohl sie wissen, dass er zu ihren natürlichen Feinden zählt.

Doch „Bubo“ ist noch sehr jung, hat sich gerade von seinen Eltern verabschiedet und sucht sein neues Zuhause ausgerechnet in jenem Park, in dem „Pinki“ und „Panki“ wohnen, und unweit davon auch ihre Menschenkinder-Freunde Maria und Adam.

Wie diese ungleichen Charaktere aufeinander treffen, wie sie sich kennen und die Eigenarten des anderen schätzen lernen – das beschreibt Wolfgang W. Ladewig auf 64 Seiten. Sein Anliegen unterscheidet sich dabei nicht von dem des vorherigen Bandes: „Ich möchte den Kindern ans Herz legen, wie wichtig es ist, wenigstens einen guten Freund zu haben. Das kann auch jemand sein, der anscheinend etwas anders tickt als man selbst“, sagt er.

Im Vorwort schreibt der Autor an seine jungen Leser gewandt: „Auch du solltest mit einem anderen Kind sprechen und spielen. Vielleicht wird gerade dieses Kind dein bester Freund.“

Anregungen durch Bilder

Wenn das neue Eichhörnchen-Abenteuer noch reichhaltiger mit Zeichnungen ausgestattet ist als das vorherige Werk, dann liegt das an den künstlerischen Ambitionen von Ladewigs Ehefrau Andrea. Sie hat diesmal selbst zum Stift gegriffen.

Als Vorlage dienten ihr Fingerpuppen aus dem Naturschutzband „Nature Shop“, die die Lizenzinhaberin Mrs. Janet Fuller zur zeichnerischen Umgestaltung für die „Kindergeschichten mit ,Pinki’ und ,Panki’“ freigegeben hat, wie im Buch vermerkt ist. Dass die Illustrationen in Schwarz-Weiß wiedergegeben sind, sei Absicht: „Wir möchten unseren Lesern nicht nur eine Geschichte mit Worten erzählen, sondern sie einladen, die Bilder farbig auszumalen“, sagt Ladewig. Auf diese Weise könne jedes Kind sein eigenes Buch fantasievoll gestalten.

Ebenso wie im ersten Band liegt dem Werk eine Hörversion bei. Ladewig, Jahrgang 1953 und Wahl-Elsteraner (geboren in Küstrin-Kietz/Oder), hat in seinem nunmehr siebenten Beruf seine Berufung zum Schriftsteller entdeckt, wie er gern preisgibt.

Das Buch von Pinki und Panki ist im Fachhandel zum Preis von 12,90 Euro erhältlich, ISBN: 978-3-00-055899-3

 

(mz)

Neuer Roman von Ladewig Zufall befördert Freundschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elster -

„Die vier Jahreszeiten der Liebe“ heißt ein neues Buch des Elsteraners Wolfgang W. Ladewig, erschienen im Verlag Neue Literatur. (Wir haben uns getrennt!)

Vier Hauptpersonen lässt Ladewig dabei zumeist in Gesprächsform über ihr bisheriges Leben berichten. Da sind Erna und Fritz, die bereits als Kinder viel Zeit miteinander verbrachten und nun schon über 50 Jahre verheiratet sind. Die junge Melanie, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, hat eine solche harmonische Partnerschaft bislang noch nicht erleben dürfen. Anders dagegen Hubert, ein älterer Mann. Seine Frau ist allerdings vor einigen Jahren gestorben, und er trauert noch immer um sie. Mit ihren Erzählungen setzt der Autor die Unterzeile seines Romans um, die lautet „Geschichten um Liebe und Seele, die das Herz berühren“.

Keinen von ihnen kannte Wolfgang, der sich auf die Suche nach Antworten von drei Fragen macht, vorher. Sie lauten: Was ist Liebe? Woher weiß man, ob es Liebe ist, wenn man sie noch nicht erlebt hat? Gibt es ein Rezept für ewige Liebe? Aber irgendwie schafft er es, mit den vier Leuten ins Gespräch zu kommen, erfährt allerhand Interessantes aus ihrem Leben. Eingebunden werden aber auch eigenes Erleben des Erzählers Wolfgang mit seiner Frau Andrea und dem gemeinsamen Hund Purzel sowie Beschreibungen der Orte oder auch Landschaften.

Augenmerk auf detaillierten Beschreibungen

Als er mit Melanie und ihren zwei Kindern unterwegs ist, ihre alte Freundin zu besuchen, machen sie auch Halt in Elster, übernachten in der Pension „Anker“. Hier erlebt er den wunderschönen Blick auf die Aussichtsplattform neben dem Fähranleger, beobachtet den Schiffsverkehr auf der Elbe. Wie an vielen anderen Stellen in seinem Buch legt Wolfgang W. Ladewig auch viel Wert auf detaillierte Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten und der Natur.Als bei Fritz Lungenkrebs diagnostiziert wird und er stirbt, lernen sich die Gesprächspartner von Wolfgang kennen, kommen sich selbst näher. Erna stirbt kurze Zeit nach ihrem Mann, Melanie findet in Elster einen neuen Partner und Hubert wird glücklich in seinem Seniorenheim und für die Kinder von Melanie wird er eine Art Ersatz-Opa.

Irgendwann kommt Wolfgang zu der Erkenntnis, dass unabhängig von dem jeweiligen Lebenslauf eines allen gemein ist: „Jede Liebe hat mit einem wunderschönen Frühling angefangen. Die Schmetterlinge, die Bienenschwärme waren geflogen, summten und kribbelten nur so. Bei dem einen war daraufhin der ewige Sommer der Liebe eingekehrt, andere wiederum hatten diesen nur kurz erlebt. Für sie hatte sich der Herbst mit vielen Stürmen, Donner und Regen eingestellt. Eines würden sie irgendwann wieder gemeinsam haben, den Winter der Liebe.“

Und genau das beweist der Autor in seinem Buch mit den vielen Gesprächen und Erzählungen der Hauptpersonen, in denen er und sie sehr offen sind, obwohl ihre Treffen alle zufällig waren.

 

„Die vier Jahreszeiten der Liebe. Geschichten um Liebe und Seele, die das Herz berühren“ von Wolfgang W. Ladewig, . (mz/cab)


Weitere Berichte und Meldungen aus der Presse

 

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